Über 125 Jahre Kraftsport in Durlach – von der Gründung 1896 bis zur Gegenwart in der 1. Bundesliga.
Gründung als 1. Athletenclub Durlach im Lokal der Bierbrauerei Karl Meyer. Bei der ersten Monatsversammlung im November sind bereits 24 Mitglieder dabei; Brauereibesitzer Karl Meyer übernimmt die Vereinsleitung. Erstes Übungslokal ist das Gasthaus „Zum Waldhorn".
Der Verein zählt über 100 Mitglieder. Im selben Jahr findet die Bannerweihe, verbunden mit einem nationalen Wettstreit, statt.
Umbenennung in 1. Kraftsportverein Durlach 1896. 1911 entsteht dank des Blumenwirts Fritz Mannherz eine eigene Übungshalle.
Fusion mit dem Boxsportverein Durlach. Die Gewichtheber Albert Kühner und Fritz Buri erringen die Europameistertitel im Fliegen- und Federgewicht.
Nach den Weltkriegen wird der Verein unter Leitung von Max Hummel neu aufgebaut. 1956 und 1958 gewinnt die 1. Hebermannschaft die Gesamtbadische Meisterschaft in der Oberliga.
Die Stadt Karlsruhe überlässt dem Verein ein Gelände. In dreijähriger Eigenleistung entsteht die Sporthalle, die zum 75-jährigen Jubiläum 1971 als „Fritz-Meier-Halle" eingeweiht wird.
Erweiterung um einen modernen Trainingsraum. Die Mannschaft wird 1982, 1984 und 1987 Landesligameister – rund 30 aktive Heber trainieren im Verein.
Aufstieg in die 2. Bundesliga Südwest, dort Meistertitel 1991/92 und 1993/94. 1994 folgt der Aufstieg in die 1. Bundesliga Süd – mit Wettkämpfen gegen deutsche Spitzenclubs.
Im 100. Vereinsjahr richtet der KSV – eingebettet in „800 Jahre Durlach" – die Deutsche Meisterschaft der Frauen und Männer aus, ein Höhepunkt der Vereinsgeschichte. 1998 folgt der Deutsche Jugendländerpokal.
Der KSV Durlach zählt zu den fünf mitgliederstärksten Clubs des Baden-Württembergischen Gewichtheberverbandes. Die 1. Mannschaft startet in der 1. Bundesliga, die 2. Mannschaft in der Oberliga.
Eine ausführliche Vereinschronik mit allen Details, Persönlichkeiten und Fotos kann auf Wunsch ergänzt werden.